Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 2. November 2012

Mentales Training – Erklärung

mens“ (lat.) = Denkkraft, Geist                „training“ (lat.) = gezieltes Üben

Mentales Training ist eine spezielle Form des psychologischen Trainings und bedeutet

  • bewusstes, systematisches, planmäßiges und regelmäßig durchgeführtes Üben,
  • die Instrumente des Mentalen Trainings, nämlich Sprach-, Denk- und Vorstellungsprozesse, so einzusetzen, um
    • zu jedem gewünschten Zeitpunkt einen den Anforderungen entsprechenden Zustand herzustellen bzw. aufrecht zu halten,
    • positive und anhaltende Veränderungen, Ziele und angestrebte Verhaltensweisen herbeizuführen,
    • Leistung zu steigern bzw.
    • Leistung zu optimieren.
Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 21. September 2012

Zitate

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. (Charly Chaplin)

Menschen sind Fische im Wasser der Kultur.
Das Wasser bleibt unbemerkt, solange der Fisch drin bleibt.
Befindet er sich außerhalb seiner gewohnten Lebenswelt,
spürt er auf schmerzliche Weise die Folgen dieser Bewegung.

Zeit – Druck

Jeder will, nicht bald sondern sofort,
gleich an welchem Ort.

Zu wenig Zeit besitzt der einzelne Tag,
dabei arbeitet man schon so hart.

Der Druck explodiert und längst vergessen, ist Zeit, das Wichtigste der Welt,
nicht der angestrebte Erfolg oder das Geld.

Unbezahlbar ein echtes Lächeln doch ist,
die Zeit dafür, wird sicher nicht vermisst.

 Zeit um einander zuzuhören, gehört zu den wertvollsten Gaben,
die bereits die wenigsten Menschen haben.

Respekt und Anerkennung, Werte, die schon längst vergessen,
doch der Neid wird uns eines Tages innerlich zerfressen.

Wie viel Zeit ist bereits vergangen,
für ein nettes Wort, ein inniger Blick,
eine warme Umarmung, die in jedem von uns gefangen.

Das Leben wird regiert von Zeit und Uhr,
wo bleibt der innere Frieden des einzelnen Menschen nur?

Grau ist das Leben,
die Menschen sollten endlich nach Glück, Liebe und Zufriedenheit streben.
(Sinica Schlacher)

Erfolg ist die Folge von Mut, Anmut und Demut. (Indisches Sprichwort)

Die Demut des Herzens verlangt nicht, dass du dich demütigen, sondern dass du dich öffnen sollst.
Das ist der Schlüssel des Austausches. Nur dann kannst du geben und empfangen.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Mit dem Verstand ist Russland nicht zu begreifen,
es ist nicht mit einer Elle zu messen,
es hat etwas ganz Eigenes.
An Russland muss man einfach glauben.
(Fjodor Tjutschev)

Und das Ende allen Erkundens wird sein,
dass wir ankommen, wo wir aufbrachen.
Und diesen Ort zum ersten Mal erkennen.
(T. S. Eliot)

Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen;
fürchte dich nur vor dem Stillstand.
(Japanische Weisheit)

Die Quelle für die Freude und das Glück – such‘ sie nicht im anderen, sie liegt in dir.

Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.
(William Shakespeare, Hamlet)

Denn jeder, der sein innres Selbst
Nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern
Des Nachbars Willen, eignem stolzem Sinn gemäß.
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust)

Wo es einen Wirklichkeitssin gibt,
muss es auch einen Möglichkeitssinn geben.
(Robert Musil)

Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 14. November 2010

Konflikte als Risiko- und Kostenfaktor

Zwei Menschen oder Gruppen verfolgen ein unterschiedliches Ziel oder Interesse. Und schon ist das einfachste Modell eines Konflikts gegeben.

Nehmen wir aber an, das gemeinsame Ziel und das gemeinsame Interesse sind vorhanden. Dann sollte es auch keine Konflikte geben, die Beziehung zwischen den Beteiligten ist stabil. Nein, stimmt nicht immer? Bei genauerer Betrachtung sogar sehr oft nicht? Woran liegt das?

Jeder Mensch hat subjektive Überzeugungen und Einstellungen. Diese beeinflussen sein Denken und sein Handeln, schaffen Sinn, geben Orientierung und sorgen für Prioritäten. Jeder Mensch hat Werte, nach denen er lebt. Diese bilden die Basis für seine Grundannahmen und sein Bewertungssystem.  Da trifft die eine Wertewelt auf die andere: Emotionsmensch auf Leistungsmensch, Teamspieler auf Einzelgänger, Chaos auf Ordnung und Struktur, Hierarchie auf Heterarchie etc. und gemeinsame Ziele und Interessen sind durch Konflikte, die aus scheinbar unüberwindbarer Ungleichheit entstehen, gefährdet.

Konflikte kosten richtig Geld!

In Unternehmen sind Konflikte eine Ausgangsgrundlage für wirtschaftliche Risiken und stellen einen enormen Kostenfaktor dar*):

  • 10 – 15 % der Arbeitszeit werden für die Konfliktbewältigung verbraucht
  • Führungskräfte setzen sich 30 – 50 % ihrer Arbeitszeit direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten und deren Folgen auseinander
  • Ängste, Mobbing am Arbeitsplatz, Burnout, Fluktuation, Krankenstände belasten das Unternehmen finanziell. 1 % der Mitarbeiterkosten gehen jährlich für unverarbeitete Konflikte verloren.
  • Gut 1/4 des Umsatzes ist von der Kommunikationskultur abhängig.

*) vgl. „Konfliktkostenpotenzial in Organisationen“, Hochschule Regensburg

Im Zuge der Internationalisierung steigen diese Kosten exponentiell an.

Das Zwischenergebnis einer mesoanalystische Untersuchung, die ich in steirischen Unternehmen durchführe, bestätigt dieses Ergebnis. Mangelndes kulturelles Wissen und fehlende Interkulturelle Handlungskompetenzen verstärken die o. a. Ergebnisse eklatant. Zum Beispiel verwenden Schlüsselkräfte an transkulturellen Schnittstellen nicht selten bis zu 80 % ihrer Arbeitszeit damit, Konflikte zu beheben und die Reibungsverluste so gering wie möglich zu halten.

Der bewusste Umgang mit Wertedifferenzen durch ein gezieltes, verantwortungsvolles und wertschätzendes Managen von Konflikten ist wirkungsvoll, kostensenkend, effizienzsteigernd und schafft einen Wettbewerbsvorsprung.

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