Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 13. November 2015

Beratungsansatz und Selbstverständnis

AUSGANGSSITUATION

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Gedanke vorherrschend, dass sich die Menschheit nach Völkern bzw. Nationen gliedert oder zu gliedern hat. Dass sich staatliche mit kulturellen Einheiten weitgehend decken, ist weltweit gesehen eher die Ausnahme. Reisetätigkeit, die steigende Öffnung von (Landes)Grenzen, die zunehmende „Internationalisierung“ und die damit einhergehende „Multikulturalisierung“ bestimmen das Verhältnis von kulturellen Einheiten neu. Durch diese Veränderungen werden wir tagtäglich und in allen unseren Lebensbereichen vor neue Voraussetzungen gestellt. Die gewohnten Handlungskonzepte wirken außerhalb des gewohnten Umfelds nicht wie üblich, vielmehr gehen damit meist negative Auswirkungen einher.

Die Wirtschaftskommunikationsforschung beschäftigt sich mit diesen Bedingungen und zeigt auf, dass sich die Ergänzung der vorhandenen Fähigkeiten um die sog. „Interkulturellen (Handlungs)Kompetenzen“ als wirkungsvoll erweist, denn Fremdsprachen, das Wissen um Dos & Don’ts  und Benimmregeln genügen nicht (mehr), um (inter)national erfolgreich zu sein.

HERAUSFORDERUNG

Herkömmliche Modelle des „Interkulturellen Lernens“ fokussieren vorrangig auf das Erlernen bestimmter Dos & Don’ts, also kulturspezifischer Benimmregeln, und auf das Wissen von Kulturspezifika. Diese geben lediglich Anweisung, wie man sich im Kontakt mit anderen Landeskulturen zu verhalten hat. Bedenkt man darüber hinaus, wie viele Landeskulturen es weltweit gibt, ist klar, dass dies ein zielloses Unterfangen ist. Die Praxis zeigt, dass damit zwei Gefahren einhergehen können:

  • Jene Stereotypisierungen, die durch die Erweiterung der interkulturellen Handlungsfähigkeiten abgebaut werden sollen, werden verfestigt oder sogar verstärkt.
  • Die Lernenden werden in den vermeintlichen Glauben gedrängt, sich jeder Kultur anpassen zu müssen und damit ein gutes Stück eigener Identität aufgeben zu müssen.

MEIN KONZEPT

ist darauf ausgelegt, zuerst die Selbstkompetenzen und das sozial-kommunikative Verhalten entsprechend zu fördern, um Menschen, die im internationalen Umfeld leben und/oder tätig sind bzw. künftig sein werden für die neuen Anforderungen fit zu machen. Willkommen sind selbstverständlich alle Menschen, die „die Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts“ (Zitat Bertelsmann-Stiftung) kennenlernen und erlernen möchten.

So werden die eigene Sicherheit und Souveränität ausgebaut und Klarheit über die eigenen Verhaltensweisen, Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster sowie die daraus entspringenden Grenzen und Blockaden erlangt. Es wird möglich, im Kontakt mit Fremdem adäquat agieren statt reagieren zu können.

  • Ich arbeite mit einem Methodenmix, einer Kombination aus der Theorie der Interkulturellen Wirtschaftskommunikation und Tools aus Coaching und Mentaltraining.
  • Ich werde dem Anspruch an fachlichem Basiswissen gerecht, vor allem aber fördere ich das handlungsorientierte Können individuell, strategisch, sozial und kommunikativ so, dass innerhalb der Lernstufen aus einer unbewussten Inkompetenz eine unbewusste Kompetenz erreicht werden kann. Dieser Ansatz umschließt
    • die Vermittlung von theoretischen Aspekten,
    • die Förderung der Selbstreflexion und
    • das Erlernen von Instrumenten des Selbstcoachings zur Erlangung einer neuen, international tauglichen inneren Haltung.

Ob als Unternehmen, Team oder Einzelperson – es hat VORTEILE, interkulturell kompetent zu sein!

  • Wettbewerbsvorteil durch den Ausbau des persönlichen Kompetenzvorsprungs
  • optimale, gesprächspartnerorientierte Kommunikation
  • Steigerung der Effektivität in Problem- und Konfliktlösungsprozessen
  • Erlangung von mehr Selbstkompetenz, Sicherheit und Souveränität nach dem Motto „erfolgreich agieren statt reagieren“
  • Minimierung von Reibungsverlusten und dadurch
    • Kosten- und Zeitoptimierung
    • Anhebung der Motivation
    • Reduzierung von Stressfaktoren
    • Freimachen von Kreativitätspotential
    • Senkung von kulturell bedingten Risikofaktoren
  • Schaffung neuer Synergiemöglichkeiten uvm.
Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 2. November 2012

Mentales Training – Erklärung

mens“ (lat.) = Denkkraft, Geist                „training“ (lat.) = gezieltes Üben

Mentales Training ist eine spezielle Form des psychologischen Trainings und bedeutet

  • bewusstes, systematisches, planmäßiges und regelmäßig durchgeführtes Üben,
  • die Instrumente des Mentalen Trainings, nämlich Sprach-, Denk- und Vorstellungsprozesse, so einzusetzen, um
    • zu jedem gewünschten Zeitpunkt einen den Anforderungen entsprechenden Zustand herzustellen bzw. aufrecht zu halten,
    • positive und anhaltende Veränderungen, Ziele und angestrebte Verhaltensweisen herbeizuführen,
    • Leistung zu steigern bzw.
    • Leistung zu optimieren.
Verfasst von: ibcrosscultures - Sandra Joszt | 21. September 2012

Zitate

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. (Charly Chaplin)

Menschen sind Fische im Wasser der Kultur.
Das Wasser bleibt unbemerkt, solange der Fisch drin bleibt.
Befindet er sich außerhalb seiner gewohnten Lebenswelt,
spürt er auf schmerzliche Weise die Folgen dieser Bewegung.

Zeit – Druck

Jeder will, nicht bald sondern sofort,
gleich an welchem Ort.

Zu wenig Zeit besitzt der einzelne Tag,
dabei arbeitet man schon so hart.

Der Druck explodiert und längst vergessen, ist Zeit, das Wichtigste der Welt,
nicht der angestrebte Erfolg oder das Geld.

Unbezahlbar ein echtes Lächeln doch ist,
die Zeit dafür, wird sicher nicht vermisst.

 Zeit um einander zuzuhören, gehört zu den wertvollsten Gaben,
die bereits die wenigsten Menschen haben.

Respekt und Anerkennung, Werte, die schon längst vergessen,
doch der Neid wird uns eines Tages innerlich zerfressen.

Wie viel Zeit ist bereits vergangen,
für ein nettes Wort, ein inniger Blick,
eine warme Umarmung, die in jedem von uns gefangen.

Das Leben wird regiert von Zeit und Uhr,
wo bleibt der innere Frieden des einzelnen Menschen nur?

Grau ist das Leben,
die Menschen sollten endlich nach Glück, Liebe und Zufriedenheit streben.
(Sinica Schlacher)

Erfolg ist die Folge von Mut, Anmut und Demut. (Indisches Sprichwort)

Die Demut des Herzens verlangt nicht, dass du dich demütigen, sondern dass du dich öffnen sollst.
Das ist der Schlüssel des Austausches. Nur dann kannst du geben und empfangen.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Mit dem Verstand ist Russland nicht zu begreifen,
es ist nicht mit einer Elle zu messen,
es hat etwas ganz Eigenes.
An Russland muss man einfach glauben.
(Fjodor Tjutschev)

Und das Ende allen Erkundens wird sein,
dass wir ankommen, wo wir aufbrachen.
Und diesen Ort zum ersten Mal erkennen.
(T. S. Eliot)

Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen;
fürchte dich nur vor dem Stillstand.
(Japanische Weisheit)

Die Quelle für die Freude und das Glück – such‘ sie nicht im anderen, sie liegt in dir.

Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.
(William Shakespeare, Hamlet)

Denn jeder, der sein innres Selbst
Nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern
Des Nachbars Willen, eignem stolzem Sinn gemäß.
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust)

Wo es einen Wirklichkeitssin gibt,
muss es auch einen Möglichkeitssinn geben.
(Robert Musil)

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